Freitag, 25. Oktober 2013

Der Kalender für den guten Zweck - Unterstütze die "Treffpunktkids" mit deiner Spende!

Der Kalender für den guten Zweck -
Unterstütze die "Treffpunktkids" mit deiner Spende!

Manchmal habe ich gedacht, ich habe mindestens zwei (nach der Manie drei) Mütter. Es ist immer noch schwierig, die so unterschiedlichen Erfahrungen mit dir irgendwie zusammenzubringen. Es war manchmal ein seltsames Gefühl, morgens in die Schule zu gehen, dich daheim allein zu lassen, und auch wieder merkwürdig, nach Hause zu kommen. Schließlich wusste ich nie, was mich erwartet. Ob ich damals an Selbstmord gedacht habe, weiß ich nicht genau; ich denke aber, schon.“
(Mattejat, Fritz; Lisofsky, Beate (Hg.) (2008): Nicht von schlechten Eltern. Kinder psychisch Kranker. Bonn. S. 41)

1,7 Millionen Kinder in Deutschland wachsen mit psychisch kranken Eltern auf. Ihre Situation rückt immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit. Der Bedarf an unterstützender und präventiver Hilfe wird auch an der aktuellen Diskussion um die Förderung von Inklusion sichtbar. Beeinträchtigungen bei psychisch kranken Eltern verdeutlichen sich im emotionalen und kognitiven Bereich aber auch im Verhalten. Dabei sind Auswirkungen auf die Erziehung nicht auszuschließen, da die psychische Erkrankung der Eltern meist mit einer Beeinträchtigung der Versorgungs-, Betreuungs- und Erziehungsfähigkeit verbunden ist. Ebenso ist eine verlässliche Struktur meist nicht gegeben. Die Kinder sind in vielen Bereichen überfordert, tragen oft früh Verantwortung und haben Angst vor einer Verschlimmerung der Erkrankung. Meist sind sie emotional allein gelassen, müssen mit ihren Sorgen und Ängsten allein zurechtkommen. Dies kann dazu führen, dass sie sich zurückziehen und auch selbst Verhaltensauffälligkeiten zeigen.

Bei Befragungen von betroffenen Kindern ergab sich, dass sie sich Informationen über die Erkrankung der Eltern wünschen, sie in die Behandlung einbezogen werden möchten. Ebenso wichtig ist ihnen Antworten auf ihre Fragen zu bekommen. Es besteht auch ein Wunsch Kontakt mit anderen Kindern zu haben. Um dies zu ermöglichen bietet das Psychosoziale Zentrum Korbach e.V. eine Gruppe für Kinder psychisch kranker Menschen an. Die Kindergruppe „Treffpunktkids“ soll ein Ort sein, an dem sich Kinder treffen können, die in einer ähnlichen Situation aufwachsen. Es soll ein Raum sein, in dem Kinder ihre Fragen stellen dürfen und Antworten erhalten und gemeinsam etwas Positives erleben. Die langjährige Beratungs- und Betreuungsarbeit von psychisch kranken Menschen, die zum Teil auch Eltern sind, und nicht zuletzt über den Kontakt zu einer Schulpsychologin, wurde der Treffpunkt Korbach auf den Handlungsbedarf in diesem Bereich aufmerksam. Das Projekt „Treffpunktkids“ finanziert sich ausschließlich durch Spenden und soll als dauerhaftes Angebot etabliert werden. Mit der neuen Kindergruppe soll einmal in der Woche ein Angebot für Kinder von psychisch kranken Eltern geschaffen werden, das es bisher in der Kreisstadt Korbach so nicht gibt. Die Kinder werden abgeholt und wieder nach Hause gebracht, um eine regelmäßige Teilnahme an der Gruppe zu ermöglichen.
Januar


Ziel der Gruppe ist es,
  • Kinder das Gefühl zu vermitteln, mit ihrer Situation nicht allein zu sein
  • Kinder altersgerecht über die psychische Erkrankung der Eltern aufzuklären
  • Kinder in ihrer Kreativität, Handlungskompetenz und Autonomie zu fördern
  • Gemeinsam positive Erfahrungen zu sammeln
  • Kinder in ihrem Selbstvertrauen zu fördern
  • dass Kindern eigene Gefühle und Gefühle anderer erkennen und mit diesen umgehen lernen
  • für Kinder einen Raum zu schaffen, in dem sie Unsicherheiten und Gefühle, die im Zusammenhang mit einer psychischen Erkrankung entstehen, benennen können
  • die Achtung vor den Eltern zu erhalten
  • gemeinsam erlebnispädagogische Aktivitäten zur ermöglichen
  • Tabuisierung, Isolation, sowie möglicher Stigmatisierung entgegen zu wirken
  • durch Öffentlichkeitsarbeit auf die Probleme von Kindern, die mit psychisch kranken Eltern aufwachsen, aufmerksam zu machen
  • durch kreative Angebote, psychomotorische Elemente und Spiele gemeinsam etwas zu erleben
  • für Eltern bei Bedarf Gesprächsmöglichkeiten zu schaffen und das Familienleben zu stabilisieren
Um dieses neue Projekt in Korbach zu unterstützen ist die Idee des Verkaufes eines Lostplace Kalenders entstanden. Der Kalender wird zum Selbstkostenpreis verkauft. Zuzüglich dazu werden 10 Euro als Spende aufgeschlagen, die in vollem Umfang in das Projekt fließen sollen. Es entstehen keine Verwaltungskosten. Auf Wunsch kann eine Spendenquittung über den anteiligen Spendenbetrag ausgestellt werden. Der Verkauf erfolgt auf Vorkasse. Die Kalender können zum Event GC4QTZ8 am 11.12.2013 in Korbach erhalten werden. Dazu ist eine Vorbestellung bis zum 26.11.2013 nötig. Bei einer postalischen Versendung werden Versandkosten berechnet. Diese ist zu jeder Zeit möglich.
Zum Kalender: Sämtliche Fotos der Kalender wurden von mir selbst an und in verschiedenen Lost Places in Deutschland aufgenommen.
Mein A3 Kalender im Querformat:
DeckblattQuerformat A3: Maße 42 x 30 cm, 12 Monatsblätter und Deckblatt, Ausbelichtung auf Fotopapier, Spiralbindung

Das Querformat A3 kostet 24.99 Euro inklusive 10 Euro Spendenanteil. Der Selbstkostenpreis des Kalenders beläuft sich auf 14.99 Euro.

Versandkosten: 3.10 Euro

Bestellungen unter:
http://www.susies-lostplaces.de
JanuarFebruar
MärzApril
MaiJuni
JuliAugust
SeptemberOktober
NovemberDezember

Mein A4 Kalender im Hochformat:
DeckblattHochformat A4: Maße 30 x 21 cm, 12 Monatsblätter und Deckblatt, Ausbelichtung auf Fotopapier, Spiralbindung

Das Hochformat A4 kostet 18.99 Euro inklusive 10 Euro Spendenanteil. Der Selbstkostenpreis des Kalenders beläuft sich auf 8.99 Euro.

Versandkosten: 3.10 Euro

Bestellungen unter:
http://www.susies-lostplaces.de
JanuarFebruarMärz
AprilMaiJuni
JuliAugustSeptember
OktoberNovemberDezember

 

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