Donnerstag, 2. September 2010

__Cache am Sonntag Geocoin Ausgabe 01/2010




USA, Portland, Am 03.Mai 2000 macht sich D. Ulmer in der Nähe von Portland im Bundesstaat Oregon (USA) auf den Weg und versteckt einen Eimer mit einer CD, einer Videokasette, Geldscheinen, einem Buch, einer Steinschleuder und einer Konserve mit Bohnen mitten im Wald an der Position 45° 17′ 28″ N, 122° 24′ 48″ W.

Unvorsichtigerweise veröffentlicht er die Koordinaten im Internet und so blieb es nicht aus, dass das Geheimversteck (engl. Stash) schon einen Tag später von N. Findus (Name von der Redaktion geändert) mittels eines GPS Gerätes gefunden wird.

Dieser ist so angetan von der Idee, dass er kurz darauf eine eigene Webseite ins Leben ruft, auf der er neue Stashes mit deren Koordinaten dokumentiert.

Seit Ende Mai 2000 heißt der Stash nicht mehr Stash, sondern Geocache (geo = griechisch „Erde“ und cache = engl. „geheimes Lager“) und werden auf der von Jeremy Irish gegründeten Seite www.geocaching.com gelistet.

Heute,10 Jahre später, gibt es weltweit mehr als 1 Millionen Geocaches in über 200 Ländern weltweit, von Afghanistan bis Zimbabwe. Die meisten Caches findet man in USA (ca. 500.000). Aber auch Deutschland ist süchtig nach Geocaching. Immerhin liegt mehr als jeder 8. Cache in Deutschland (ca. 130.000); der nächste wahrscheinlich nur einen Katzensprung entfernt von der eigenen Haustür.

Selbst der Pabst braucht den Vatikan nicht zu verlassen, sollte auch er von der nur schwer heilbaren Cachesucht befallen werden.

Weitergehende Informationen zum Thema findet man z.B. auf www.geocaching.com, www.cachewiki.de, oder in Selbsthilfegruppen wie www.geoclub.de.

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